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Planlos

Auszug aus einem interessanten Interview mit Jason Fried:

“That’s true. We’re not much into planning or writing a lot of things down that are concrete. My personal opinion is that every decision you make should be temporary. So when you start writing things down, you start putting signatures to things, and you start being locked into your past actions. You’re letting your past determine the future. So I prefer to just start designing and see where things go. Then you can make adjustments and tweaks, realizing that every decision you make and everything you do can be changed if you come up with something better. I think that’s the best way to design things.

It also lets you make decisions when you have the right information to make them. The traditional design process might include a lot of documentation of functional specifications, or lots of charts and diagrams, and a bunch of stuff that you compile before you begin designing. In reality, you can plan all you want, but by the time you start actually designing something, and using it in the real world, you start seeing patterns and things you never could’ve guessed before. If you’re locked into a plan, then you can’t change those things.”

Der gute Mann hat ja sowas von Recht.

(Via Signal vs. Noise.)

Abit Ist Mist, Fedora Evtl. Unschuldig

Um das vorhin geschilderte Bootproblem zu beheben, habe ich mal auf den großen Hammer zurückgegriffen: BIOS-Update

Siehe da, das funktioniert mit dem neuen BIOS.

Einmal.

Danach kann das BIOS nicht mehr von der SATA-Platte booten. Jetzt muß ich irgendwie die Vorgänger-BIOS-Version flashen.

Notiz an mich selber: USB-Floppydrive für den Mac besorgen, für alle Fälle

Update: Mit BIOS Version 20 geht das Booten von SATA wieder, Linux bleibt beim Booten nicht hängen, und ich hab ein fieses Brummen in den Lautsprechern… Argh

Fedora 4: Großer Mist

Da Fedora 4 schon ne Weile draussen ist, und Freshrpms jetzt auch offiziell die 4er-Pakete auflistet, hab ich mich heute dazu entschlossen, von Fedora 3 x86_64 auf Fedora 4 i386 aufzurüsten.

Das war eine Scheißidee.

Die Installation lief gewohnt flüssig über die Bühne. Aber beim booten gab’s dann Probleme. Die blöde Kiste kam nicht weiter als: “Initializing hardware: storage network audio”. Ab da hilft nur noch der Reset-Knopf.

Ich war ja bisher ein überzeugter Linuxer. Aber so ein Murks läßt mich dann doch an meiner Überzeugung zweifeln.

Und ehrlich gesagt, inzwischen ist mir meine Zeit zu kostbar, als das ich sie damit verbringen möchte, störrische Linux-Installationen zu bändigen. Da bändige ich lieber den Tiger.

Oh Happy Day!

Bei Aldi kann man endlich mit EC-Karte bezahlen.

Endlich Wieder Internet!

24 Stunden lang war der DSL-Zugang tot. Bundesweit, wegen eines Unwetterschadens.

Da merkt man, wie sehr das Internet schon ins tägliche Leben integriert ist.

Der Heilige Gral Unter Den Texteditoren

Seitdem ich mich ein wenig ausführlicher mit TextMate auseinandergesetzt habe, möchte ich diesen Editor nie wieder missen.

Die Autocompletion für PHP ist ein Traum: ich tippe “function”, und im Editor steht:

public function FunctionName ( $var=‘’) {    #code }
Ebenso bei if, while und Konsorten.

Bisher hab ich nur zwei Schwachstellen entdecken können: Keine Unterstützung von Mason, und es gibt diesen Editor leider nur für OS X.

Falls jemand Editoren kennt, die so etwas unter Windows oder Linux bieten, immer her mit den Vorschlägen.

Perry Rhodan

Auf der Suche nach Lesestoff bin ich in den Tiefen meines Bücherschranks auf ein paar alte Perry Rhodan-Bücher gestossen.

Weiter als bis Seite 26 bin ich aber nicht gekommen. Entweder ist der Band nicht gut gealtert, oder er war schon immer furchtbar schlecht.

Vielleicht bin ich inzwischen aber auch verwöhnt von Gibson, Stephenson, Shirley und Sterling.

Dann lieber zum elften Mal “Neuromancer”:

The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.

Fedora Core 4 Ist Draussen

Via Slashdot
Diesmal gehe ich aber den sicheren Weg und installier die i386-Variante, dieses x86_64/i386-Gewurschtel, um Flash und anderes ans laufen zu kriegen ist die paar Punkte mehr Performance nicht wert.

Böser Castor, Kein Keks

Gerade wurde im Radio berichtet, daß die Castor-Gegner sauer sind.
Warum?
Weil der Transport nen anderen Weg gefahren ist, und den Gegnern nicht Bescheid gesagt hat.

Die neue Route ging über irgendwelche Feldwege, und das ist nach Meinung der Gegner unverantwortlich, da Atommüll herzufahren.
Denn es ist ja viel sicherer, ne Route zu nehmen, wo jede Menge Leute rumstehen, die auch noch versuchen, den Transport aufzuhalten.

Ich versteh sowieso nicht, was diese Blockaden bringen sollen. Dadurch wird der Transport höchstens verzögert, und damit steigt die Zeit, in der der radioaktive Müll an der frischen Luft vor sich hinstrahlt.